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Freibadsaison 2019 beendet! Startschuss für Sanierung

Die Freibadsaison 2019 ist beendet und wir möchten uns bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanken. Mit mehr als 80 000 Gästen haben wir eine tolle Freibadsaison erlebt. Wir hoffen, Sie auch 2020 wieder in unserem innenstadtnahen und beheizten Freibad begrüßen zu dürfen!

Dann mit einem noch attraktiveren Angebot:

 

Am 20. September 2019 ist der Startschuss zur Sanierung des Freibades erfolgt

Ein erster großer Schritt im Rahmen der Komplettsanierung des Taubertsbergbades ist angelaufen: Bauarbeiter haben unmittelbar nach dem Ende der Freibadsaison 2019 mit dem Umbau des 50-Meter-Beckens und den Vorbereitungen zum späteren Einbau einer Traglufthalle über diesem Becken begonnen. Der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Daniel Gahr, der Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzende und Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, der Sport- und Beteiligungsdezernent Günter Beck sowie die Geschäftsführerin der Mainzer Stadtbad GmbH, Kerstin Stumpf, informierten bei einem Pressetermin im Bad über den Umbau.

Das große Becken im Freibad weist alterungsbedingt inzwischen erhebliche Mängel auf. Hinzu kommt, dass dem Freibad bei der mittelfristig anstehenden geplanten großen Sanierung des Sportbades und des Wellnessbereichs des Taubertsbergbades eine wichtige zentrale Rolle zukommt: Um während der späteren Sanierungsphase im Sportbad den Schwimmbetrieb für Schulen, Vereine und Schwimmer aufrechterhalten zu können, wird das vorhandene 50-Meter-Schwimmerbecken des Freibades als Mehrzweckbecken umgebaut und später mit einer eigenen Traglufthalle ganzjährig nutzbar gemacht.


„Der Terminplan ist eng, aber wir sind zuversichtlich, dass bis zum Start der Freibadsaison 2020 der Umbau des Freibades größtenteils abgeschlossen sein wird“, erläutert die Stadtbad-Geschäftsführerin Kerstin Stumpf. Konkret geplant ist die Sanierung des 50-Meter-Beckens mit Edelstahl. Vorteil: Ein Edelstahlbecken hat  eine wesentlich längere Lebensdauer. Weiterer Vorteil: Das neue Becken soll nicht mehr ganz so tief werden wie das bisherige Schwimmerbecken. Das senkt die Betriebskosten. Und das neue Freibadbecken soll so gestaltet werden, dass ein Teil der sehr großen Wasserfläche neu aufgeteilt wird in zwei Bahnen mit 50 Metern Länge und sechs Bahnen mit 25 Metern Länge. Die dadurch freiwerdende Wasserfläche wird zu einem Nichtschwimmerbereich umgestaltet mit einer ansteigenden Wassertiefe und unter  anderem sieben Whirlliegen und einem Brodelberg.

  
Bei der Traglufthalle ist der Kauf einer Halle vorgesehen. Diese Halle soll später im Betrieb umweltfreundlich mit Fernwärme beheizt werden. Während der Freibadsaison wird die Traglufthalle dann abgebaut, neue Container für Umkleiden und Duschen können dagegen künftig das ganze Jahr über am großen Becken genutzt werden. Die Lösung mit der Traglufthalle hat zwei Vorteile: Zum einen kann während der späteren Sanierung und Erweiterung des Sportbades zu einem Sport- und Familienbad weiterhin auch im Winter Wasserfläche für Schulen und Vereine zur Verfügung gestellt werden. Und zum anderen kann nach der Fertigstellung der Generalsanierung im Sport- und Familienbad das neue Freibadbecken ganzjährig genutzt werden. Das bringt mittelfristig dann eine deutliche Verbesserung bei der Wasserfläche, die künftig Schulen und Vereinen angeboten werden können.

Die Gesamtkosten des Umbaus und der Attraktivierung im Freibad werden auf mehr als 2,5 Millionen Euro geschätzt. Die Mainzer Stadtbad GmbH hat für die energetische Optimierung im Freibad bei der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz einen Zuschuss in Höhe von 300 000 Euro beantragt und genehmigt bekommen.

Doch nicht nur am großen Becken des Freibades wird in den nächsten Wochen gear-beitet. Für die Familien und speziell für kleinere Kinder wird das Angebot im Freibad ebenfalls verbessert: Zwischen dem bestehenden Kinderplanschbecken und dem Beachvolleyballfeld wird der vorhandene Spielplatz um einen neuen Matschspielplatz ergänzt.