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Yoga und schwimmen: Das sind die Vorteile, wenn man beides kombiniert

Yoga und Schwimmen – das scheint auf den ersten Blick keine gängige Kombination zu sein. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die beiden Sportarten einiges gemeinsam haben und sich prima miteinander verbinden lassen. In diesem Beitrag erklären wir, wie sich Yoga positiv auf das Schwimmtraining auswirken kann.
Frau macht Yogaübung über Kopf an einem Schwimmbecken

Gemeinsamkeit von Yoga und Schwimmen: fließen und reinigen

Sowohl Yoga als auch Schwimmen stehen unter dem Motto „fließen" und „reinigen". Im Idealfall werden bei beiden Sportarten Atmung und Bewegung synchronisiert und dadurch der gesamte Körper mobilisiert. Muskeln werden gelockert und trainiert gleichermaßen.

Auch mental sind beide Sportarten fördernd: Im Yoga ist das Element Wasser mit dem Sakralchakra und dadurch mit den Themen Kreativität, Intuition, Weichheit, Leidenschaft und Genuss verbunden. „Durch die Kombination aus Yoga und Schwimmen stärken wir die Verbindung zu uns selbst und unseren Bedürfnissen“, erklärt Yoga-Lehrerin Susanne Riechert von yogalirio.

Vorteile von Yoga beim Schwimmtraining

Yoga kann das Schwimmtraining sogar erleichtern. Die idealen Yoga-Übungen vor dem Schwimmen sind dynamische, fließende Bewegungen und keine statischen Asanas. Konkret sieht Susanne Riechert folgende Vorteile von einer Yoga-Praxis begleitend zum Schwimmtraining:

1.    Mehr Ausdauer: Pranayama, also die bewusste Lenkung der Atmung während der Yoga-Praxis, hilft, unsere Lungenfunktion zu stärken sowie das Atemvolumen – und damit den Sauerstoffgehalt im Blut – zu erhöhen. Dieses erhöhte Atemvolumen ist auch hilfreich für die Atmung im Wasser gegen Wasserdruck und kann dadurch die Ausdauer beim Schwimmen verbessern.

2.    Mehr Konzentration:
Die erhöhte Achtsamkeit, die die Yoga-Einheit hervorruft, lässt uns beim Schwimmtraining fokussierter werden. Es fällt uns leichter, Bewegungen bewusst wahrzunehmen und sorgfältig auszuführen. Auch hat die Kombination von Atmung mit fließenden Bewegungen sowohl im Yoga als auch beim Schwimmen meditativen Effekt, der uns mehr zur Ruhe kommen lässt.

3.    Bessere Bewegungsabläufe und Technik: erhöhte und verbesserte Körperwahrnehmung durch Yoga Asanas kann auch Schwimmern helfen, Bewegungsabläufe, Haltung und Technik im Wasser zu optimieren

4.    Training und Muskelaufbau verstärken:
Yoga mobilisiert, kräftigt und dehnt den gesamten Bewegungsapparat. Beim Schwimmen nutzen wir insbesondere Rumpf-, Bein- und Armmuskulatur. Einerseits kann Yoga helfen, genau diese Muskulatur zu stärken, andererseits ist es jedoch auch gerade dann wichtig, den ganzen Körper zu trainieren und weitere Muskeln zu kräftigen, um muskulären Dysbalancen vorzubeugen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Yoga und Schwimmen eine perfekte Kombination sind, die sich gegenseitig ergänzt und unterstützt. Probieren Sie es aus und erleben Sie die Vorteile dieser Symbiose!


Während der Sommermonate bietet Susanne Riechert im Mainzer Taubertsbergbad montags und samstags Yoga-Kurse an. Erfahren Sie unter "Kurse" mehr zu Yoga & Swim.